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31.05.2009

Härtere Strafen in der NHL

Laut einem Bericht in der Onlineausgabe des Handelsblatts wil die nordamerikanische Profi-Eishockeyliga, NHL, strenger gegen Dopingsünder vorgehen. Außerdem will sie die Standards der WADA übernehmen.

Bisher wurde das Thema Doping in der NHL verglichen mit anderen Sportarten eher sanft angepackt. Für Erstverstöße ist eine Sperre von 20 Spielen vorgesehen. Beim zweiten Verstoß dauert die Sperre 60 Spiele (die reguläre NHL-Saison dauert 72 Spiele) und erst beim dritten Vergehen wird eine lebenslange Sperre ausgesprochen. Außerdem gibt es kaum Trainingskontrollen.

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26.05.2009

Valverde zieht vor Gericht

Laut einem Bericht auf cyclingnews.com hat der Spanier Alejandro Valverde das Italienische Olympische Kommitee (CONI) sowie die Welt-Anti-Doping-Agentur (WADA) geklagt. Zuvor war Valverde vom CONI für zwei Jahre für Rennen in Italien gesperrt worden, ihm wird vorgeworfen Blutdoping angewendet zu haben.

Hintergrund dazu ist, dass Valverde durch diese Sperre keine Rennen auf italienischem Boden bestreiten darf, was ihn auch von einem Start bei der Tour de France abhalten würde, den die verläuft heuer auch durch Italien.

Dem CONI war von den spanischen Behörden untersagt worden, Beweise aus der Operacio Puerto zu verwenden. Das CONI hat sich jedoch nicht daran gehalten.

Außerdem gab Valverde an, auch den Chefankläger des CONI, Ettore Torri, und den Präsidenten des Dänischen Radsportverbandes, Jesper Worre, verklagen zu wollen. Beiden wirft er Rufschädigung vor. Worre hatte zuvor gemeint, dass Valverde bei der Dänemark-Rundfahrt nicht willkommen sein.

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19.04.2009

Fußballer bekommen Ausnahme-Regelung!

Wie die Bild.de berichtet, hat die Fifa bei der Welt-Anti-Doping Agentur (WADA) eine Sonderregelung für Fußball-Nationalspieler durchgesetzt.

Diese Regelung besagt, dass im Gegensatz zu allen anderen Top-Sportlern, Fußballer während des Urlaubs, sowie während der Sommer- und Winterpause nicht für unangemeldete Kontrollen zur Verfügung stehen müssen.

Wenn man nun in Betracht zieht, dass Dopingexperten immer wieder darauf hinweisen wie wichtig Kontrollen in der Vorbereitungszeit auf den Wettkampf sind, stellt diese Sonderregelung sämtliche Bestrebungen für sauberen Sport ins Abseits.

Selbst Experten von der NADA bezeichnen positive Dopingproben, die während eines Wettkampfes genommen werden als "Versehen oder Irrtum". Denn vor allem in der Vorbereitungszeit wird das Training von Sportlern immer wieder von verbotenen Mitteln unterstützt. Dies hat zur Folge, dass ein derart vorbereiteter Sportler im speziellen Training von einer höheren Basis aus beginnt und somit im Wettkampf, auch wenn er dort keine Dopingmittel verwendet, besser abschneiden kann als ein rundum sauberer Sportler.

Auf jeden Fall wird der Anti-Doping-Kampf im Fußball anscheinend nicht sehr ernst genommen.

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24.03.2009

Affäre-Humanplasma: keine Anklagen!

Wie die Staatsanwaltschaft heute verlautbarte, wird es in der Humanplasma-Affäre zu keiner Anklage kommen.

Im November 2007 hatte ja der oberste internationale Dopingjäger, Richard W. Pound, nach anonymen Hinweisen, schwere Vorwürfe gegen die Humanplasma erhoben. So soll in diesem Labor Blutdoping in großem Stil durchgeführt worden sein. Vor allem Radsportler und nordische Skisportler sollen dort, jeweils Sonntag vormittags, "behandelt" worden sein.

Anscheinend haben sich diese Vorwürfe nicht bestätigen lassen. Humanplasma hat bis heute alle Vorwürfe als nicht relevant abgetan.

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25.02.2009

WADA hält am Meldesystem fest

In einem Interview hat der Chef der Welt-Anti-Doping-Agency, John Fahey, nochmals betont, dass die WADA an der seit 1. Jänner verschärften Meldepflicht für Sportler festhalten wird. Seiner Meinung nach, stehe man hier noch ganz am Anfang und das System müsse sich erst einspielen.

Die Meldepflicht wurde ja von Sportler wie dem Tennisspieler Rafael Nadal heftigst kritisiert. Immerhin erfordert sie, dass jeder Sportler im Testpool, 1 Stunde pro Tag für Tests zur Verfügung steht. Dafür ist es erforderlich, dass der Sportler seinen genauen Aufenthalt zu dieser Stunde im Voraus bekannt gibt. Die Kritiker verweisen immer wieder darauf, wie schwer es für vielreisende Athleten ist, dieser Pflicht nachzukommen. Mehrer belgische Sportler haben bereits gegen diese Bestimmung geklagt.

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28.01.2009

Tennis-Star Nadal kritisiert Welt-Anti-Doping-Code

Am Rande der Australien Open hat der Erste der aktuellen Tennis-Weltrangliste, Rafael Nadal, die neuen Bestimmungen des Welt-Anti-Doping-Codes scharf kritisiert. Genauer, die neue Meldepflicht. Die bezeichnete der Spanier als "Schande" und als "inakzeptable Verfolgung".

Er will nun gegen diese Regelung vorgehen, weil sie seiner Meinung nach die Intimsphäre des Sportlers nicht respektiere. Nadal will sich den 65 belgischen Sportlern anschließen, die bereits gegen diese Bestimmung klagen wollen (wir haben darüber berichtet). Außerdem denkt er, dass er nicht der Einzige im Tennis-Zirkus ist, dem diese Bestimmung gegen den Strich geht.

Nadal hält Tennis für eine "saubere" Sportart, da man die Dopingfälle im Tennis "an den Fingern einer Hand abzählen" könne.

Durch die neuen Bestimmungen des Anti-Doping-Codes, zählen drei Verletzungen der Aufenthaltsorts-Meldepflicht innerhalb von 18 Monaten als Regelverstoß.

Quelle: Financial Times Deutschland

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26.01.2009

Sportler wie Verbrecher - Belgier klagen gegen WADA

Auf express.de haben wir einen interessanten Artikel über die Zukunft des Anti-Doping-Kampfes gefunden.

Köln – Spitzensportler im Jahr 2009 – das ist aufgrund des Anti-Doping-Kampfs ein Leben wie ein Verbrecher. Jeder Athlet muss quartalsmäßig angeben, wo er sich täglich befindet.

Und seit diesem Jahr greift der neue Code der Welt-Anti-Doping-Agentur WADA: Eine Stunde am Tag (zwischen 7 und 23 Uhr) muss der Sportler an einem festgelegten Ort für Doping-Kontrolleure erreichbar sein.

Die deutschen Athleten erfüllen die Anforderungen mit leiser Kritik. Gewichtheber-Olympiasieger Matthias Steiner: „Es ist kompliziert, aber ich will ja fairen Sport.“ Biathletin Andrea Henkel: „Wir werden behandelt wie Freigänger, tun aber alles, um unsere Unschuld zu beweisen.“

Doch international wird nicht so vorbildlich mit dem Thema umgegangen. Ganz im Gegenteil: 65 belgische Sportler wollen jetzt das Kontroll-Programm kippen. Sie klagen vor Gericht gegen die Meldepflicht. Anwalt Kristof de Saedeleer: „Das System ist so, als würde man eine ganze Stadt ins Gefängnis stecken, um einen Kriminellen zu fangen. Es gibt keine Notwendigkeit für Sportler, ihre Aufenthaltsorte für drei Monate im Voraus anzugeben – das ist eine drakonische Maßnahme.“

Der Anwalt sagt, dass ein klarer Verstoß gegen die Menschenrechte, speziell gegen Artikel 8 der europäischen Menschenrechts-Konvention, die die Privatsphäre schützen soll, vorliegt. Je nach Urteil steht das komplette Kontrollsystem vor dem Zusammenbruch. Vor gut einem Jahr hatte bereits der kasachische Radprofi Andrej Kaschechkin versucht zu klagen, doch er fand kein Gericht, welches sich dem Fall annehmen wollte.

Der damalige Chef der Nationalen Anti-Doping-Agentur, Dr. Christoph Niessen, sagte: ,,Wir warten schon lange darauf, dass ein Athlet einmal dagegen klagt. Bisher funktioniert das Kontrollsystem ja nur, weil die Sportler sich dazu bereit erklären.“ Nada-Justitiarin Anja Berninger ist auch gespannt: ,,Das muss jetzt mal generell von den zuständigen Instanzen geklärt werden.“ Die jetzige Klage soll vor einem flämischen Regionalgericht verhandelt werden.

Hier geht´s zum Originalartikel.

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20.01.2009

Eishockey: ein "haariger" Dopingfall


Wie der Kurier berichtet, wurde der kanadische Eishockey-Spieler Jack Hinz rückwirkend für 6 Spiele gesperrt. Hinz hatte im letzten Herbst probeweise für den HC Innsbruck gespielt und wurde während dieser Zeit, bei einer Trainiskontrolle, positiv auf Finasterid getestet.

Zur Information, Finasterid wird zur Verschleierung von Dopingmitteln verwendet. Es wird aber auch in Haarwuchsmitteln eingesetzt und genau darauf beruft sich Jack Hinz. Der Kanadier, der mittlerweile wieder in Nordamerika spielt, wurde nun von der NADA zu 6 Spielen Sperre verurteilt. Allerdings nur rückwirkend, da das Mittel Finasterid mittlerweile auch nicht mehr auf der Dopingliste der Welt-Anti-Doping-Agentur (WADA) steht. Außerdem wurden Hinz auch noch 2.000,-- Euro an Verfahrenskosten bezahlen.

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19.01.2009

Fall Fuentes wird wieder aufgenommen


Nun ist es auch offiziell bestätigt worden, der Fall Fuentes wird wieder aufgenommen. Die Justiz hat den Schritt mit dem Verdacht der gesundheitlichen Gefährdung der Allgemeinheit begründet.

Zur Erinnerung: der Spanische Arzt Fuentes hatte im Rahmen der "Operacion Puerto" traurige Berühmtheit erlangt. Bei einer Razzia im Mai 2006 hat die Polizei mehrere hundert Blutproben sowie Listen mit Namen von bedeutenden Sportlern beschlagnahmt. Diese Namen waren zwar verschlüsselt, konnten aber einigen Athleten zugeordnet werden. Unter anderem ist auch Ivan Basso (zu dieser Zeit Titelverteidiger beim Giro d` Italia) über diese Affäre gestolpert. Auch der Name Jan Ullrich wurde immer wieder genannt.

Die Ermittlungen waren im letzten September, auf Anweisung eines Richters, eingestellt worden. Nun werden sie wieder aufgenommen, unter anderem hatten der Welt-Radsport-Verband (UCI) und die Welt-Anti-Doping-Agentur (WADA) eine Wiederaufnahme gefordert.

Quelle: http://www.focus.de/sport/mehrsport/radsport-doping-neue-ermittlungen-im-fall-fuentes-sind-offiziell_aid_363487.html

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06.12.2008

PDF mit Test-Standards der WADA

Für alle, die sich näher mit dem Thema Dopingbekämpfung auseinandersetzen wollen, habe ich hier einen interessanten Link.

Das pdf-Dokument ist von der Welt-Anti-Doping-Agency (WADA) und trägt den Titel "Internationaler Standard für Tests".

In dem Artikel wird erklärt welche Voraussetzungen für Tests gegeben sein müssen, wie schnell ein Athlet bei einem unangemeldeten Test zur Verfügung stehen muss und es werden sogar spezielle Regeln für den Umgang mit behinderten Sportlern aufgeführt.

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03.12.2008

Deutscher Eishockeyspieler kommt ungeschoren davon

Das Schiedsgericht des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB) hat beschlossen, daß Florian Busch für seine Weigerung eine Dopingprobe abzugeben nicht gesperrt wird.

Busch spielt für die Eisbären Berlin und ist auch National-Team-Spieler.

Die WADA (Welt-Anti-Doping-Agentur) hatte eine Sperre für Busch verlangt, der DOSB hat sich aber dagegen entschieden, weil der deutsche Eishockey Bund (DEB) zum Zeitpunkt von Busch's Verweigerung zur Kontrolle anzutreten, noch nicht dem Regelwerk der Nationalen Anti-Doping-Agentur unterlag.

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25.11.2008

Viagra als Wundermittel?

Was älteren (und laut Gerüchten auch jüngeren) Männern hilft, soll anscheinend auch Sportlern gut tun. Derzeit wird geprüft ob Viagra mit auf die Dopingliste der WADA (Welt-Anti-Doping-Agentur) aufgenommen werden soll.

Das speziell für Patienten mit Herzproblemen entwickelte Medikament, scheint vor allem in Höhenlagen für ein erhöhtes Leistungsvermögen zu sorgen. Durch die Erweiterung der Blutgefässe kann mehr Sauerstoff vom Körper aufgenommen werden und so eine höhere Leistung erzielt werden.

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04.11.2008

WADA - Welt-Antidoping-Agentur


Weil heute, zum Glück, auf Doping-Ebene noch nichts vorgefallen ist, will ich die Gelegenheit nutzen um kurz mal die WADA vorzustellen.

Um den Kampf gegen das Doping auf einheitliche Verfahren und Maßnahmen zu bringen, wurde 1999 die World Anti-Doping Agency gegründet. Ursprünglich war der Sitz in Lausanne (Schweiz) später wurde er nach Montreal verlegt.

Die WADA hat einen Anti-Doping-Code aufgelegt in dem neben der Begriffsbestimmung auch Kontrollverfahren und Vorgehensweisen dargestellt sind. Ihr findet den Code unter diesem Link.

Vorsitzender der WADA ist der Australier John Fahey.

Wichtig zu wissen ist, daß es für eine positive Dopingprobe einer A- und B-Probe erfordert. Wobei der getestete Sportler nach einem positiven Ergebnis der A-Probe, das Recht auf die Öffnung der B-Probe (sozusagen als Gegenbeweis) hat. Das ist auch der Grund warum gegen Lance Armstrong kein Verfahren eingeleitet worden ist. Bei neuerlichen Tests seines Urins wurden Spuren von Doping-Mitteln gefunden, allerdings waren keine B-Proben mehr vorhanden, und ohne B-Probe kann es kein gültiges Verfahren geben.

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