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12.04.2009

Kontrollhergang laut Armstrong!

Zu den aktuellen Vorfällen um die Dopingkontrolle von Lance Armstrong kommt man aus den Spekulationen der verschiedensten Medien nicht mehr heraus. Interessant wäre auf jeden Fall die eigene Aussage von Armstrong.

Laut Fokus.de erklärt er demnach wie folgt:

"Bei der Dopingkontrolle an der Riviera war ein AFLD-Mitarbeiter allein aufgetaucht und hatte Haar-, Blut- und Urinproben verlangt. "Dass er allein gekommen ist, war merkwürdig. Deshalb haben wir darum gebeten, erst seine Legitimität zu überprüfen. Damit war er einverstanden. Die Kontrolle war später normal. Immerhin bin ich seit meinem Comeback jetzt schon 24-mal getestet worden", sagte Armstrong." (siehe:http://www.focus.de/sport/mehrsport/radsport-doping-uci-chef-mcquaid-staerkt-armstrong-den-ruecken_aid_389234.html   STAND: 11.04.2009)

Weiter Informationen und berichte findet ihr hier: N24, Spiegel.de



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19.02.2009

Armstrong - der Krebs ist wieder zurück!

Man mag ja zum Comeback von Lance Armstrong sagen und denken was man will aber den besten Radsportler aller Zeiten als Krebsgeschwür das wieder zurück kommt zu bezeichnen sprengt den Rahmen jeder verbalen Sportlichkeit! Der britische Reporter Kimmage hat genau dies im Zuge der derzeit laufenden Tour of California behauptet und wurde promt bei der offiziellen Pressekonferenz von Armstrong persönlich zurechtgewiesen! 

Hier der Livemitschnitt:

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14.02.2009

Rückkehr als „gläserner“ ARMSTRONG

Wie LIVESTRONG berichtet ist die Rückkehr von Lance Armstrong in den Radsport mehr als eine sportliche Herausforderung. Es gehe Ihm mehr um die Unterstützung der LIVESTRONG – FOUNDATION bei ihrem Kampf gegen den Krebs und deshalb stehe der Sieg der Tour de France nicht mehr an erster Stelle.

Um allen Spekulationen und Intrigen vorzubeugen präsentiert sich Armstrong in Eigendefinition als „gläserner“ Sportler. Ein ausgearbeitetes Anti-Doping Programm soll zusätzlich zu den Standardtest sein „commitment to the sport and to racing clean“ bestätigen. Seit seiner Rückkehr in den Radsport wurde Lance Armstrong bereits 17 mal getestet und während der nächsten 6 Trainings- und Wettkampfmonate soll ein Testrhythmus von nicht weniger als durchschnittlich einmal in 3 Tagen erfolgen. 

Die Testaufsicht wird der bekannte Dopingspezialist Dr. Rasmus Damsgaard übernehmen. Dies ist neu - da bisher der Anti-Doping-Experten Don Catlin im Gespräch war von dem man jetzt allerdings wegen formaler und wirtschaftlicher Diskrepanzen distanziert.

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08.02.2009

L'Equipe stoppt Dopingenthüllungen

Auf Wunsch der neuen Verlagsführung wird die französische Sportzeitung "L'Equipe" keine weiteren Dopingenthüllungen mehr bringen. Es scheint, als hätte die neue Eigentümerin des Verlages expliziet darauf bestanden.

Zur Erinnerung: die L'Equipe lies einst Urinproben von Lance Armstrongs erstem Tour de France-Siege nachträglich testen und fand Spuren von EPO. Diese Überprüfungen wirbelten zwar eine Menge Staub auf, hatten jedoch keine Folgen für Armstrong, da zu diesem Zeitpunkt keine B-Proben mehr für eine Gegenprüfung zur Verfügung standen.

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19.01.2009

Armstrongs Anti-Doping-Programm

Die deutsche Bild-Zeitung schreibt über das speziell für den "Rückkehrer" Armstrong erstellte Anti-Doping-Programm:

Kurz vor dem Comeback Lance Armstrongs hat sein Astana-Radrennstall ein eigenes Anti-Doping-Programm für den siebenmaligen Tour-Sieger gestartet.

Das Test-System wurde in den vergangenen vier Monaten von Don Catlin, einem weltweit anerkannten Anti-Doping-Experten, entwickelt. Armstrong wird demnach alle drei Tage um eine Doping-Probe gebeten. Das Programm versteht sich als Zusatz zu den Kontrollen der Welt- und US-Anti-Doping-Agentur sowie des Weltverbandes UCI. „Mein Ziel ist es, die Spekulationen um meine Kontrollen einzudämmen und die Aufmerksamkeit auf den wahren Grund meines Comebacks zu lenken - den Kampf gegen Krebs“, sagte Armstrong.

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15.01.2009

UCI-Präsident verteidigt Armstrong


Der Präsident des Welt-Fahrrad-Verbandes, der Australier Pat McQuaid hat in einem Interview, die Rückkehr von Lance Armstrong verteidigt. McQuaid meint, daß solange sich Armstrong an die Regeln hält, was bislang der Fall sei, nichts gegen eine Rückkehr ins Renngeschehen spricht.

McQuaid betont, daß Armstrong nie positiv getestet wurde. Es gäbe zwar eine Probe, die zu medizinischen Zwecken geprüft worden sei, aber dieser Test wurde nicht nach den UCI-Regeln durchgeführt.

Zur Erinnerung: die französische Zeitung "l 'Equipe" hatte nach dem Karriere-Ende von Armstrong, sechs während der ersten von ihm gewonnenen Tour de France abgegebene, Urinproben überprüfen lassen. Dabei wurden Spuren von EPO gefunden. Diese Überprüfungen hatten jedoch keine Folgen für den Texaner, weil keine B-Proben für einen Gegenprüfung mehr zur Verfügung standen.

Derzeit bestreitet der siebenfache Tour de France-Sieger die Tour Down Under in Australien. Das obwohl er die übliche sechsmonatige Wartezeit zwischen der Aufnahme ins Anti-Doping-Programm und dem ersten Rennstart um 10 Tage nicht einhält. Die UCI hatte beschlossen für Armstrong eine Ausnahme zu machen und ihm verfrüht eine Lizenz auszustellen.

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07.12.2008

Was Lance Armstrong für die Tour bringt - Teil 1

Obwohl schon vor Jahren vielfach mit EPO in Verbindung, oder besser in Verruf gebracht gab es für Armstrong bisher nichts konkretes in Sachen Doping. Auch massive Gerüchte nach dem letzten Tour Sieg verhallten beinahe ungehört vor dem großen Namen ARMSTRONG. 2009 geht’s nun wieder auf die Tour de France – in den von Schmach und Ablehnung gebeutelten Zirkus kehrt ein Großmeister zurück. Doch was bringt er mit?

Armstrong ist mehr als Profiradsport. Armstrong ist Livestrong, Krebsüberlebender, Bestsellerautor, Sherryl Crow, Texaner, Triathlet, und vieles mehr. Er ist der socialactive Saubermann mit Promistatus, der David der den Krebs besiegt hat, der Superheld mit Superkräften, der Herman Maier des Radsports. Ob nun geliebt oder gehasst, vielleicht ist dieses gesellschaftsübergeifende Image der einzige Grund das man heuer die Tour de France doch auch mitverfolgen kann wenn man nicht irgendwo in Frankreich am Straßenrand steht.

Armstrong bringt der Tour Persönlichkeit, Individualität und Identifikation während weitere 170 Helme und 300 Laufräder eben nur das „Feld“ bilden Aber es wird wohl etwas mehr brauchen um die Tour aus der Asche zu haben!? LIVE STRONG and STAY CLEAN, Lance!


Begrifferklärungen

Livestrong

Unter dem Namen LIVESTRONG verbirgt sich eine gemeinnützige Organisation gegründet vom Radprofi Lance Armstrong mit der Initialzündung als er 2004 ein gelbes Plastikarmband bei der Tour de France trug. Offiziell wurde die Stiftung 1997 ins Leben gerufen und unter dem Namen LIVESTRONG – The Lance Armstrong Foundation widmet sie sich dem Kampf geben den Krebs. Das Motto und Ziel von LIVESTRONG ist „Menschen zusammenführen um gegen den Krebs zu kämpfen; daran zu glauben das durch den Zusammenschluss Vieler Kraft für alle entsteht; das fundiertes Wissen zu einem starken Gefährten wird und eine positive Einstellung die Grundlage für alles ist!“
Das gelbe Plastikarmband (mit eingraviertem LIVESTRONG Schriftzug) steht für den Träger für die Verbundenheit und Unterstützung des Unternehmens. Das Konzept für einen geringen Geldbetrag seine Überzeugung sichtbar zur Schau stellen zu können ging vollständig auf. Das Armband wurde nicht nur von vielen Prominenten als Symbol der Unterstützung getragen sondern auch weltweit über 40 Millionen mal verkauft (siehe auch: http://de.wikipedia.org/wiki/Silikonarmband).

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02.12.2008

Lance Armstrong fährt 2009 in Frankreich

Jetzt ist es also bestätigt, der schnellste Radfahrer, der nie erwischt wurde (weil er eben schneller war) wird 2009 bei der Tour de France starten. Was ist da alles interessant daran?
  1. Zweifel hin oder her, ohne ihn war's irgendwie nicht das Gleiche
  2. Astana ist bei der Tour de France also wieder erwünscht - was hätte Alberto Contador heuer wohl in Frankreich angestellt (immerhin hat er den Giro und die Vuelta gewonnen)
  3. ist das wirklich das Zeichen das der Radsport jetzt braucht?
Zur Erinnerung: nach 7 Siegen bei der Tour de France hat Armstrong seine Karriere beendet, allerdings wurden Jahre später Dopingproben von ihm nochmals getestet und als positiv gewertet. Allerdings gab es kein Material für Gegenproben mehr und so auch keinen "Dopingfall Armstrong".

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04.11.2008

WADA - Welt-Antidoping-Agentur


Weil heute, zum Glück, auf Doping-Ebene noch nichts vorgefallen ist, will ich die Gelegenheit nutzen um kurz mal die WADA vorzustellen.

Um den Kampf gegen das Doping auf einheitliche Verfahren und Maßnahmen zu bringen, wurde 1999 die World Anti-Doping Agency gegründet. Ursprünglich war der Sitz in Lausanne (Schweiz) später wurde er nach Montreal verlegt.

Die WADA hat einen Anti-Doping-Code aufgelegt in dem neben der Begriffsbestimmung auch Kontrollverfahren und Vorgehensweisen dargestellt sind. Ihr findet den Code unter diesem Link.

Vorsitzender der WADA ist der Australier John Fahey.

Wichtig zu wissen ist, daß es für eine positive Dopingprobe einer A- und B-Probe erfordert. Wobei der getestete Sportler nach einem positiven Ergebnis der A-Probe, das Recht auf die Öffnung der B-Probe (sozusagen als Gegenbeweis) hat. Das ist auch der Grund warum gegen Lance Armstrong kein Verfahren eingeleitet worden ist. Bei neuerlichen Tests seines Urins wurden Spuren von Doping-Mitteln gefunden, allerdings waren keine B-Proben mehr vorhanden, und ohne B-Probe kann es kein gültiges Verfahren geben.

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