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31.05.2009

Härtere Strafen in der NHL

Laut einem Bericht in der Onlineausgabe des Handelsblatts wil die nordamerikanische Profi-Eishockeyliga, NHL, strenger gegen Dopingsünder vorgehen. Außerdem will sie die Standards der WADA übernehmen.

Bisher wurde das Thema Doping in der NHL verglichen mit anderen Sportarten eher sanft angepackt. Für Erstverstöße ist eine Sperre von 20 Spielen vorgesehen. Beim zweiten Verstoß dauert die Sperre 60 Spiele (die reguläre NHL-Saison dauert 72 Spiele) und erst beim dritten Vergehen wird eine lebenslange Sperre ausgesprochen. Außerdem gibt es kaum Trainingskontrollen.

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17.05.2009

Strafverfahren gegen Olympiasieger Hoffmann eingeleitet

Laut einem Bericht im Kurier von heute hat die Staatsanwaltschaft Ermittlungen gegen den ehemaligen Langlauf-Olympiasieger und Weltmeister Christian Hoffmann eingeleitet.

Hoffmann wird vorgeworfen am Kauf und Betrieb der Blutzentrifuge beteiligt gewesen zu sein, welche bei Stefan Matschiner gefunden worden ist. Weiters wird geprüft ob die Zentrifugen auch anderen Sportlern gegen Bezahlung zur Verfügung gestellt worden ist.

Hoffmann soll bereits vor Wochen zu diesen Vorwürfen befragt worden sein, wobei er alle Anschuldigungen kategorisch bestritten hat.


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13.05.2009

FIS gibt Zahlung an Walter Mayer zu

Der Internationale Skiverband (FIS) hat nun zugegeben, bereits 2007, 30.000 Euro an den ehemaligen ÖSV-Cheftrainer Walter Mayer gezahlt zu haben.

Mayer hatte ja nach den Vorfällen von Salt Lake City und der gegen ihn ausgesprochenen lebenslangen Sperre, die FIS verklagt. Mayer war der Ansicht, daß dies einem Berufsverbot gleichkäme.

Nach dem Urteil in erster Instanz haben sich die beiden Parteien außergerichtlich geeinigt. Die FIS betont jedoch, daß es sich bei den 30.000 Euro lediglich um einen Ausgleich für Gerichtskosten von Mayer und keinesfalls um die Bezahlung für irgendein Zugeständnis von Walter Mayer handelt.

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01.05.2009

Dopingfall im alpinen Skisport

Damit nicht immer der Radsport im Rampenlicht steht, gibt es auch Dopingfälle im Skisport. Diesmal jedoch nicht bei den Biathleten oder Langläufern, sondern im alpinen Skisport.

Georges Salameh, seines Zeichens, Slalom und Riesenslalom-Meister aus dem Libanon wurde positiv auf Benzoylecgonin, einen Kokain-Metaboliten, getestet. Die positive Dopingprobe wurde ihm übrigens während der heurigen Weltmeisterschaften abgenommen.

Salameh wurde von der FIS für zwei Jahre gesperrt da sowohl A- als auch B-Probe positiv waren.


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24.04.2009

Das deutsche Eishockey liegt in den Händen der Nada

Die FAZ schreibt in ihrer Online-Ausgabe zum Thema Dopingkampf im Eishockey:

Das deutsche Eishockey hat im Kampf gegen Doping einen bislang einzigartigen Vertrag mit der Nationalen Anti-Doping-Agentur (Nada) geschlossen. Vom 1. Mai an wird die Nada Spieler der Nationalmannschaft, der Profi-Teams bis hinunter in die Oberliga nicht nur im Training, sondern auch bei den Wettkämpfen kontrollieren. Darüber hinaus legten der Deutsche Eishockey-Bund (DEB), die Deutsche Eishockey Liga (DEL) und die Eishockey-Spielbetriebsgesellschaft (2. Liga und Oberliga) die gesamten Ermittlungen in möglichen Doping-Fällen in die Hände der Nada.

„Damit wird der Eishockeysport zum Vorreiter“, sagte Armin Baumert, Vorstandsvorsitzender der Nada, bei der Vertragsunterzeichnung am Donnerstag in Köln. Die komplette Überschreibung der Verantwortung von der ersten Kontrolle bis zum Ende eines Ermittlungsverfahrens ist einmalig in Deutschland und stärkt die Position der Nada. Gleichzeitig befreien sich die Eishockey-Verbände von dem hin und wieder geäußerten Verdacht, Verbände handelten in Doping-Fällen mit Ermittlern und Sportgerichten aus den eigenen Reihen vor allem im eigenen Interesse.

Neue Doping-Bekämpfung im Eishockey: “Wir wissen nicht wer wann auf was kontr...
Neue Doping-Bekämpfung im Eishockey: „Wir wissen nicht wer wann auf was kontrolliert wird”

„Wir wissen nicht wer wann auf was kontrolliert wird, und wir wissen nicht, wer welche Ermittlungen führt“, sagt der Geschäftsführer der DEL, Gernot Tripcke, zur unbefristeten Kooperation mit der Nada. Demnach übernimmt die in Bonn ansässige Agentur des deutschen Sports laut Nada-Justitiarin Anja Berninger auch die Funktion einer Art Staatsanwaltes: Die Nada wird in einem positiven Fall den Athleten unter Umständen suspendieren, ihn anhören, gleichzeitig den Sachverhalt ermitteln und den möglichen Verstoß feststellen.

„Wir wollten zeigen, dass man mit uns nicht spielen kann“

Das Resultat wird einem Anti-Doping-Richter zugeleitet, der vom Ernennungsausschuss des Deutschen Institutes für Schiedsgerichtsbarkeit aus einem „Pool“ sporterfahrener Juristen ausgewählt und nicht aus dem „Dunstkreis des Eishockeys“ kommen wird. Der Athlet hat nach dessen Entscheidung die Gelegenheit, Rechtsmittel beim Deutschen Sportsschiedsgericht einzulegen.

Hintergrund für den Vorstoß des deutschen Eishockeys ist die Affäre Florian Busch und die damit verbundenen Turbulenzen (siehe auch: Der Fall Busch und die Folgen: Der Eishockey-Bund steht nicht allein). Der ehemalige Nationalspieler hatte 2008 einen Kontrolleur zunächst weggeschickt und damit massiv gegen die Regeln verstoßen. Im Verlauf der Auseinandersetzungen stellte sich heraus, dass der DEB damals nicht einmal den Kodex der Welt-Antidoping-Agentur (Wada) in seine Satzung aufgenommen hatte. Die Nada entschied damals, die Zusammenarbeit mit dem DEB zu kündigen. „Wir wollten zeigen, dass man mit uns nicht spielen kann“, sagte Baumert: „Ich hätte vor einem Jahr nicht gedacht, dass wir zu einer so erfreulichen Situation kommen.“

Die Nada hat nun die Freiheit, etwa 1500 Eishockey-Spieler über Urin- und Blutproben auf den Einsatz verbotener Mittel zu testen. Insgesamt sollen 2009 rund 600 Tests gemacht werden, mehr als 350 bei Kaderathleten, 130 in der DEL und etwa 100 in den unteren Klassen. Innerhalb dieses Limits entscheidet die Nada selbständig über die Aufteilung in Trainings- oder Wettkampfkontrollen. Die Kosten tragen die Verbände. „Wir rechnen mit einem hohen fünfstelligen Betrag“, sagte Tripcke zum Aufwand der DEL.

Text: F.A.Z.
Bildmaterial: dpa
Originalartikel auf faz.net

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28.01.2009

Lars Bystöl: Olympiasieger droht Doping-Sperre

Laut Bericht der BILD.DE vor wenigen Minuten: Skisprung-Olympiasieger Lars Bystöl (Norwegen) wird nach seiner positiven Dopingprobe mit einer viermonatige Wettkampfsperre rechnen müssen. Diese Strafe fordert die norwegische Anti-Doping-Agentur in Oslo. Der 30-Jährige Lars Bystöl wurde nach einem Wettkampf im November 2008 in Vikersund positiv auf das psychoaktive Cannabinoid Tetrahydrocannabinol (THC) getestet. Das Narkotikum ist Hauptwirkstoff der Hanfpflanze und somit nach Cannabis-Konsum nachweisbar.

Den Artikel findet Ihr unter: http://www.bild.de/BILD/sport/telegramm/sport-telegramm,rendertext=7254398.html

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23.01.2009

NADA testet alle österreichischen Biathleten in Antholz

Überraschend für die Athleten hat die NADA (nationale Anti-Doping-Agentur) alle acht, an den Wettkämpfen in Antholz teilnehmenden, österreichischen Biathleten getestet. Es wurden sowohl Urin- als auch Buttests genommen.

Wie die NADA in einer Presseaussendung meldet, waren die Athleten überrascht aber trotzdem, genauso wie die Funktionäre, sehr kooperativ.

Die genommenen Proben sind bereits im Labor in Seibersdorf und werden dort unter anderem auch auf das EPO-Präparat CERA als auch auf Wachstumshormone untersucht.

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20.01.2009

Eishockey: ein "haariger" Dopingfall


Wie der Kurier berichtet, wurde der kanadische Eishockey-Spieler Jack Hinz rückwirkend für 6 Spiele gesperrt. Hinz hatte im letzten Herbst probeweise für den HC Innsbruck gespielt und wurde während dieser Zeit, bei einer Trainiskontrolle, positiv auf Finasterid getestet.

Zur Information, Finasterid wird zur Verschleierung von Dopingmitteln verwendet. Es wird aber auch in Haarwuchsmitteln eingesetzt und genau darauf beruft sich Jack Hinz. Der Kanadier, der mittlerweile wieder in Nordamerika spielt, wurde nun von der NADA zu 6 Spielen Sperre verurteilt. Allerdings nur rückwirkend, da das Mittel Finasterid mittlerweile auch nicht mehr auf der Dopingliste der Welt-Anti-Doping-Agentur (WADA) steht. Außerdem wurden Hinz auch noch 2.000,-- Euro an Verfahrenskosten bezahlen.

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09.01.2009

Schutzsperre für Biathleten Tscheresow

Wie die dpa meldet, wurde über den russischen Biathleten Iwan Tscheresow eine Schutzsperre verhängt. Beim Russen war ein zu hoher Hämoglobinwert festgestellt worden. Das Regelment sieht in einem solchen Fall eine Sperre von 5 Tagen vor.

Ein zu hoher Hämoglobinwert ist kein direkter Nachweis von Doping, stellt aber ein Indiz für eine mögliche Einnahme verbotener Mittel dar. Diesem Verdacht wird nun nachgegangen.

Es ist bereits das zweite Mal dass Tscheresow wegen eines zu hohen Wertes gesperrt wird (zuletzt im Dezember 2007).

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03.12.2008

Deutscher Eishockeyspieler kommt ungeschoren davon

Das Schiedsgericht des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB) hat beschlossen, daß Florian Busch für seine Weigerung eine Dopingprobe abzugeben nicht gesperrt wird.

Busch spielt für die Eisbären Berlin und ist auch National-Team-Spieler.

Die WADA (Welt-Anti-Doping-Agentur) hatte eine Sperre für Busch verlangt, der DOSB hat sich aber dagegen entschieden, weil der deutsche Eishockey Bund (DEB) zum Zeitpunkt von Busch's Verweigerung zur Kontrolle anzutreten, noch nicht dem Regelwerk der Nationalen Anti-Doping-Agentur unterlag.

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08.11.2008

Gedopte Bobfahrer in der Schweiz

wie auf life-wintersport.com zu erfahren ist, wurde der Schweizer Bobfahrer Thomas Herzog des Dopings überführt. Bei Herzog wurde ein unnatürlich hohes Verhältnis von Testosteron zu Epitestosteron.

Außerdem wurde vom Schweizerischen Verband auch Alexander Streltsov die Lizenz entzogen, er hatte sich zum wiederholten Male nicht am gemeldeten Aufenthaltsort befunden und so Dopingkontrollen entzogen.

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