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29.05.2009

CAS sperrt Marta Bastianelli für zwei Jahre

Im Newsticker der Süddeutschen Zeitung ist heute folgender Artikel erschienen:

Lausanne (dpa) - Der internationale Sportgerichtshof CAS in Lausanne hat die italienische Radsportlerin Marta Bastianelli für zwei Jahre bis zum 5. Juli 2010 gesperrt.

Die Italienerin hatte den CAS angerufen, um eine Einjahressperre des Italienischen Anti-Doping-Agentur zu annullieren. Gleichzeitig hatte der Weltverband UCI interveniert mit dem Ziel, die Strafe dem Reglement folgend auf zwei Jahre auszudehnen. Der CAS gab der UCI recht. Die 22-jährige Bastianelli war im Vorjahr vor den Olympischen Spielen zweimal positiv auf ein stimulierendes Präparat getestet worden.

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17.05.2009

Strafverfahren gegen Olympiasieger Hoffmann eingeleitet

Laut einem Bericht im Kurier von heute hat die Staatsanwaltschaft Ermittlungen gegen den ehemaligen Langlauf-Olympiasieger und Weltmeister Christian Hoffmann eingeleitet.

Hoffmann wird vorgeworfen am Kauf und Betrieb der Blutzentrifuge beteiligt gewesen zu sein, welche bei Stefan Matschiner gefunden worden ist. Weiters wird geprüft ob die Zentrifugen auch anderen Sportlern gegen Bezahlung zur Verfügung gestellt worden ist.

Hoffmann soll bereits vor Wochen zu diesen Vorwürfen befragt worden sein, wobei er alle Anschuldigungen kategorisch bestritten hat.


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13.05.2009

Zusätzliche Tests für Olympioniken

Wie die Financial Times berichtet, wird es vor den nächsten Olympischen Winterspielen (Vancouver, Februar 2010) im deutschen Olympiateam zumindest einen zusätzlichen Dopingtest für jeden teilnehmenden Sportler geben.

Dieser Test soll im Zeitraum zwischen Nominierung und Abreise stattfinden. Außerdem dürfen nur Sportler zu den Spielen anreisen, die sich bereits seit dem 1. Jänner 2009 im Testpool der deutschen NADA befinden.

Diese Maßnahmen sollen wohl verhindern, daß man, wie zuletzt vor wenigen Tagen, noch Monate nach dem Ende von Olympischen Spielen weitere Dopingsünder entlarvt.

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01.05.2009

Doping-Razzia bei Familie von Davide Rebellin

Soeben meldet derwesten.de, daß die italienische Polizei die Häuser von Verwandten des dopingverdächtigen Radprofis Davide Rebellin durchsucht hat.

Ebenfalls soll es auch eine Razzia im Büro des Arztes Enrico Lazzaro gegeben haben. Ihm war im Rahmen einer Doping-Ermittlung im Jahre 2001 die Lizenz für 14 Monate entzogen worden. Rebellin war damals ebenfalls verdächtigt worden Doping anzuwenden, da es zwei Filmaufnahmen gibt, die Rebellin und seine Frau im Büro von Lazzaro beziehungsweise später in einem Hotel zeigen. Bei diesem zweiten Treffen soll Rebellin EPO und Testosteron gekauft haben. Rebellin wurde in diesem Zusammenhang jedoch nie verurteilt.

Diesmal scheint sich die Schlinge für Rebellin jedoch zuzuziehen, in einer nachträglichen Untersuchung seiner Dopingprobe von den Olympischen Spielen 2008, wurde der EPO-Nachfolger CERA gefunden. Die Analyse der B-Probe steht noch aus.


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Walter Mayer wieder auf freiem Fuß

Gestern wurde der ehemalige ÖSV-Cheftrainer Walter Mayer aus der Untersuchungshaft entlassen. Gegenüber der APA gab er in einem Interview an, mit Doping nichts zu tun zu haben. Von dem in Österreich vermuteten Dopingnetzwerk will Mayer nur Stefan Matschiner kennen. Matschiner, der ehemalige Manager der Dopingsünder Bernhard Kohl und Lisa Hütthaler, befindet sich weiterhin in Untersuchungshaft.

Walter Mayer erwartet nicht, daß ein Strafverfahren nach dem Anti-Doping-Gesetz gegen seine Person eingeleitet wird. Angesprochen auf Stefan Matschiner meinte er, "Wenn er eine Dopingmaschine gehabt hat, wird er sie wahrscheinlich nicht zum Eismachen verwendet haben."

Mayer war in die beiden Dopingskandale während der Olympischen Winterspiele 2002 und 2006 verwickelt. Während der Spiele von Salt Lake City (2002) wurde das Lager der Österreichischen Langlauf-Mannschaft durchsucht und Blutbeutel sowie weitere Gegenstände, welche für Blutdoping verwendet werden, gefunden. Mayer war zu diesem Zeitpunkt Cheftrainer der Langlauf- und Biathlon-Staffel.

Bei den Spielen von Turin (2006) hat die Anwesenheit des mittlerweile für Olympische Spiele gesperrten Walter Mayer für eine neuerliche Razzia gesorgt, in deren Verlauf Mayer geflohen ist und im alkoholisierten Zustand eine Straßensperre der Polizei durchbrochen hat.

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30.04.2009

Kolportierte Anzahl der Dopingproben in Peking!

In diesen Tagen erfahren die Olympischen Spiele 2008 eine neue zweifelhafte Beliebtheit! Einer Frage eines unserer Lesers (besten Dank hiefür) wollten wir - aus aktuellem Anlass - nachgehen: "Wie viele Dopingproben wurden eigentlich bei der Olymipade in Peking durchgeführt?"

Die Antwort findet man in einem sehr ausführlichen Artikel im DERSTANDARD vom 19.08.2008 (hier ein Auszug):

Im Vorfeld der Olympischen Spiele wurden die Kontrollen intensiviert. "Normalerweise analysieren wir pro Monat 300 bis 400 nationale und internationale Proben aus aller Welt", erzählt Günter Gmeiner. "Vor Peking waren es tausend", so der Leiter des von der Welt-Anti-Doping-Agentur WADA akkreditierten Kontroll-Labors in Seibersdorf.

Die Rekordmenge von 4.500 Dopingproben wird in Peking selbst untersucht, der Präsident des Internationalen Olympischen Komitees Jaques Rogge hat vor der Eröffnung der Spiele mit rund 40 positiven Fällen gerechnet - bis jetzt wurden allerdings erst vier Sportler überführt, die noch dazu v.a. aus Randsportarten stammten.

"Es gibt einen Trend zu weniger positiven Fällen bei Sportgroßveranstaltungen, ganz einfach weil währenddessen und zuvor enorm viel kontrolliert wird. Und das wissen die Athleten", meint Günter Gmeiner gegenüber science.ORF.at.

Der zuletzt erwähnte Trend ist nach den Veröffentlichungen der letzten Tage wohl stark zu hinterfragen!

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29.04.2009

Namen der restlichen "Olympia-Doper" bekanntgegeben

Auf vienna.at haben wir einen Bericht zu den Namen der restlichen Dopingsünder, rund um die nachträglichen Kontrollen zu den Olympischen Spielen von Peking gefunden.

Neben den bereits bekannten Davide Rebellin, Stefan Schumacher und Rashid Ramzi wurden nun auch die griechische Geherin Athanasia Tsoumeleka, die kroatische 800-Meter-Läuferin Vanja Perisic und die Gewichtheberin Yudelquis Contreras aus der Dominikanischen Republik genannt.

Damit hat sich die Behauptung von heute früh, daß es sich um 2 Radsportler, 1 Gewichtheber und 3 Leichtathleten handelt bestätigt.


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Stefan Schumacher ebenfalls bei Olympia erwischt

Wie die Financial Times berichtet, wurde auch der deutsche Radprofi Stefan Schumacher nachträglich des Dopings während der Pekinger Spiele überführt. Die FT beruft sich bei dieser Behauptung auf eine Bestätigung durch den Bund Deutscher Radfahrer (BDR).

Schumacher war bereits bei der Tour de France positiv aufgefallen - ebenfalls auf CERA. Allerdings bestreitet Schumacher bis heute alle Vorwürfe, zuletzt hatte er sogar in einem Fernsehinterview bestritten, daß es eine positive Dopingprobe gibt (wir haben berichtet).

Er hat nun das Recht auf die Öffnung der B-Probe, auf dieses Recht hat er ja bei der ersten, während der Tour de France genommenen Probe verzichtet.

Damit hat das ehemalige Gerolsteiner Rad-Team nun zwei positive Olympioniken in seinen Reihen gehabt.


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Olympiasieger Ramzi überführt

Nun wurde auch bekannt, wer der gedopte Olympiasieger ist. Der 1.500-m-Sieger Rashid Ramzi aus Bahrain wurde ebenso wie Davide Rebellin und vier weitere Sportler nachträglich des Dopings während der Olympischen Spiele von Peking überführt. Ramzi hat ebenso wie Rebellin die Öffnung der B-Probe beantragt.

Zur Person: Rashid Ramzi wurde am 17. Juli 1980 geboren, allerdings in Marokko. Nach Bahrain ist er erst im Jahre 2001 gezogen und hat auch die bahrainische Staatsbürgerschaft angenommen. Seine olympische Goldmedaille war der erste Olympiasieg für Bahrain. Dieser Sieg wird nun wohl wieder aberkannt werden.


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Dopingfall Rebellin bestätigt

Mittlerweile hat das Nationale Olympische Komitee Italiens (CONI) bestätigt, daß der Radprofi Davide Rebellin positiv auf CERA getestet worden ist.

Über seine Frau hat Rebellin ausrichten lassen, daß er unschuldig sei und sich das Ergebnis der Kontrolle nicht erklären könne. Nach seinem Gewinn der Silbermedaille bei den Olympischen Spielen in Peking hatte er noch behauptet, das sei ein Sieg des sauberen Radsports.

Rebellin hat die Öffnung der B-Probe bereits beantragt, sollte sie das selbe Ergebnis wie die A-Probe bringen kommen auf den Italiener gravierende Folgen zu: Aberkennung der Silbermedaille von Peking, 2 Jahre Sperre (mit 37 Jahren wahrscheinlich das Karriere-Ende), Rückerstattung der 75.000 Euro Prämie für den Gewinn der Silbermedaille, Anzeige bei der Staatsanwaltschaft wegen Verstosses gegen das Anti-Doping-Gesetz.

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CERA bei Olympia: Sportarten bekannt

Wie wir soeben von hindu.com erfahren haben, soll es sich bei den in Peking positiv auf CERA getesteten Sportlern um Athleten aus folgenden Sportarten handeln:

- 3 Leichtathleten
- 2 Radfahrer
- 1 Gewichtheber.

Darunter sollen sich zwei Medaillengewinner befinden. Der eine scheint der Italiener Davide Rebellin zu sein, beim dem zweiten soll es sich um einen männlichen Leichtathleten handeln, der sogar Gold gewonnen hat - sein Name ist noch nicht bekanntgegeben worden.



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Davide Rebellin positiv auf CERA getestet

Gestern haben wir berichtet, dass das IOC bei nachträglichen Tests in sieben während der Olympischen Spiele von Peking genommenen Proben das EPO-Derivat CERA gefunden hat.

Wie orf.at (mit Verweis auf eine Agenturmeldung) nun berichtet, scheint es sich bei einem der erwischten Athleten, um den italienischen Radprofi Davide Rebellin zu handeln. Zur Erinnerung: Rebellin hatte im Einzelstraßenrennen im Rahmen der Olympischen Spiele die Silbermedaille gewonnen. Erst letzten Mittwoch hat Rebellin auch den Klassiker Felche Wallone für sich entscheiden können (übrigens bereits zum dritten Mal).

Sollte sich diese Meldung bestätigen, wäre das ein weiterer schwerer Schlag für den ehemaligen Teamchef von Gerolsteiner, Hans Michael Holczer. Zum Zeitpunkt des positiven Tests war Rebellin noch in den Diensten des deutschen Radteams gestanden, zusammen mit den ebenfalls positiv auf CERA getesteten Stefan Schumacher und Bernhard Kohl. Nach den Dopingfällen von Schumacher und Kohl konnte das Team im letzten Jahr keinen neuen Hauptsponsor mehr finden und wurde aufgelöst.

Der 37jährige Rebellin fährt derzeit für das italienische Diquigiovanni-Team.


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28.04.2009

Olympia Peking: nachträglich 6 positive Proben gefunden

Wie diverse Medien heute berichtet haben, hat das Internationale Olympische Komitee (IOC) bekanntgegeben, dass es sechs weiter Dopingfälle bei den Olympischen Spielen von Peking gegeben hat. Insgesamt wurden vom IOC 948 Proben nachträglich auf das EPO-Derivat CERA untersucht, da es zum Zeitpunkt der Olympischen Spiele noch nicht nachgewiesen werden konnte.

Bei sieben Proben und sechs Sportlern wurden die Dopingfander fündig. Um welche Sportler es sich dabei handelt wurde nicht bekanntgegeben, jedoch hat das IOC die nationalen Olympischen Komitees der betroffenen Athleten informiert.

In Peking wurden insgesamt 4770 Dopingtests durchgeführt. Die Proben werden 8 Jahre lang aufbewahrt um nachträglich getestet werden zu können.

Das System der nachträglichen Tests scheint zu funktionieren, offen bleibt ob betroffene Sportler auch weiterhin daran glauben, dass manche Mittel nicht nachgewiesen werden können. Immerhin hatte auch der Tour de France-Dritte des Vorjahres, Bernhard Kohl, geglaubt, dass man CERA nicht nachweisen kann. Bei einer nachträglichen Kontrolle war es jedoch überführt worden.


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11.12.2008

Olympia: Hammerwerfer verlieren Medaillen wegen Doping

Wie orf.at berichtet haben die beiden weißrussischen Hammerwerfer Wadim Dewjatowski und Iwan Tichon ihre Olympiamedaillen verloren weil sie des Dopings mit Testosteron überführt wurden.

Dewjatowski war Zweiter und Tichon Dritter des Hammerwerf-Wettbewerbs geworden. Ihre Medaillen bekommen nun Krisztian Pars (Ungarn) bzw. Koji Murofush (Japan).

Ebenfalls überführt wurde der polnische Kanute Adam Seroczynski, ihm wurde Doping mit Clenbuterol nachgewiesen.

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09.12.2008

IOC testet Peking-Proben nochmals

Das werden spannende Weihnachtsfeiertag für einige Athleten. Das Internationale Olympische Komitee (IOC) will im Jänner insgesamt 500, während der Olympischen Spiele von Peking genommene Proben nochmals tsten.

Von den 500 Proben werden 400 auf CERA getestet (das Mittel, das auch Bernhard Kohl zum Verhängnis wurde). Weitere 100 Proben werden auf Insulin getestet. Insulin wird verwendet um andere Dopingmittel zu verschleiern.

Die Tests werden vorwiegend aus Ausdauersportarten genommen. Vor allem Radsport, Rudern und die Leichtathletik.

Während der Olympischen Spiele sind über 3.800 Urinproben und fast 1.000 Blutproben genommen worden.

Zur Erinnerung: auch die Radsportler Bernhard Kohl und Stefan Schumacher hatten während der diesjährigen Tour de France Proben abgegeben, welche zuerst als negativ befunden worden sind. Erst bei wiederholten Tests konnte den beiden Sportlern die Verwendung von CERA nachgewiesen werden.

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14.11.2008

Dem Reitsport droht das TV-Aus

Der Pferdesport holt gegenüber dem Radsport in Dopingdingen fleißig auf. Allein bei den Olympischen Spielen in Peking gab es 6 positive Dopingproben.

Wie die Financial Times nun berichtet, überlegen die deutschen öffentlich-rechtlichen Sender ARD und ZDF mit den Übertragungen von Reitsport-Veranstaltungen aufzuhören. Ähnlich wie im Radsport würde das eine Kettenreaktion mit Absagen von Veranstaltungen und dem Ausfall von Sponsoren auslösen.

Der ARD stellt aber klar, daß es sich noch nicht um ein Ultimatum handle, man aber auf das Problem aufmerksam machen wolle.

Es bleibt abzuwarten, wie sich diese Situation weiter entwickelt. Denn das Arbeiten mit leistungssteigernden Mitteln scheint auch im Breiten-Pferdesport weit verbreitet zu sein.

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