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04.06.2009

NADA kontrolliert österreichisches Fußball-Nationalteam

Wie auf ORF.at zu erfahren war, wurde das österreichische Fußball-Nationalteam von den Dopingjägern der NADA besucht. Stattgefunden hat dies im Rahmen der Vorbereitung auf das WM-Qualifikationsspiel gegen Serbien. Das Team befindet sich derzeit in Bad Tatzmannsdorf.

Insegasamt wurden sechs Spieler getestet. Diese sind Helge Payer, Sebastian Prödl, Ümit Korkmaz, Erwin Hoffer, Marc Janko und Stefan Maierhofer.

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03.06.2009

Jetzt auch Kontrollen im Kunstturnen!

Wie Main-Netz berichtet hat der Turn-Weltverband (FIG) nun auf die Vorwürfe der Dopingorganisationen reagiert und alle Auflagen für Trainingskontrollen erfüllt!

"Das erklärte Wolfgang Willam, Mitglied der FIG-Exekutive, am Rande des Internationalen Deutschen Turnfestes in Frankfurt am Main. Die WADA hatte zu Jahresbeginn fünf Verbänden - neben den Turnern auch Handball, Volleyball, Ringen und Modernem Fünfkampf - mit Konsequenzen bis hin zum Olympia-Ausschluss gedroht, wenn sie nicht nicht bis zur Fristverlängerung im Mai den neuen Code umsetzen." so Main-Netz

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19.05.2009

Harte Drohung aus dem Osten!

Wie MV-Online eben berichtete will die Supernation in Sachen Sport - Russland - Doping unter Strafe stellen. Was dies genau bedeutet, lässt sich laut jetzigen Berichten noch nicht sagen.

Offiziell ist ein Statement vom russischen Vize-Sportminister Gennadi Aleschin wonach "das Ministerium in nächster Zeit entsprechende Gesetzesänderungen vorbereitet". Nach den Ereignissen der letzen Zeit (die Überführung russischer Bitathleten, Ruderer und Leichtathleten) hat laut Bericht von MV-Online der russische Regierungschef Wladimir Putin selbst bereits im Februar schärfere Kontrollen im eigenen Land gefordert.


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07.05.2009

Jeder 196. Dopingtest in Deutschland positiv

Laut einem Bericht von Focus.de wurden in Deutschland im Jahr 2008 insgesamt 66 Dopingfälle aufgedeckt (2007: 72 positive Tests). Mit enthalten in dieser Zahl sind auch zehn positive Ergebnisse aufgrund von Enthaltungen und eine Verfolgung eines Verdachtsmomentes. Dies hat die deutsche NADA heute auf einer Pressekonferenz berichtet.

Insgesamt wurden im letzten Jahr in Deutschland 12.926 Tests durchgeführt. Das sind um 3.500 mehr als im Jahr 2007. Was besonders wichtig ist, die Zahl der nicht angekündigten Trainingstests wurde auf 8.026 gesteigert. Wie die letzten Fälle, so auch der von Christian Pfannberger, sind gerade Trainingskontrollen ein wirkvolles Werkzeug um Dopingsünder aufzuspüren.

Die deutsche NADA weißt auch darauf hin, daß man begonnen hat eingefrorene Dopingproben in Nachkontrollen nochmals zu überprüfen. Bei diesen Test wird nach dem EPO-Nachfolger CERA und Insulin gesucht. Solche Tests waren ja gerade erst letzte Woche sechs Olypiateilnehmern von Peking 2008 zum Verhängnis.

Wir von DOPINGsucks.at hoffen, daß dieses Beispiel auch von der österreichischen NADA aufgenommen werden, denn immerhin werden in Deutschland fast doppelt so viele "out of competition"-Tests durchgeführt, wie im Wettkampf. Wie auch die NADA bestätigt, sind positive Dopingproben bei Wettkampfkontrollen eigentlich Zufall, beziehungsweise Dummheit oder schlechtes Timing des Sportlers. Das heißt, Kontrolle außerhalb des Wettkampfes werden immer wichtiger.

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28.04.2009

Olympia Peking: nachträglich 6 positive Proben gefunden

Wie diverse Medien heute berichtet haben, hat das Internationale Olympische Komitee (IOC) bekanntgegeben, dass es sechs weiter Dopingfälle bei den Olympischen Spielen von Peking gegeben hat. Insgesamt wurden vom IOC 948 Proben nachträglich auf das EPO-Derivat CERA untersucht, da es zum Zeitpunkt der Olympischen Spiele noch nicht nachgewiesen werden konnte.

Bei sieben Proben und sechs Sportlern wurden die Dopingfander fündig. Um welche Sportler es sich dabei handelt wurde nicht bekanntgegeben, jedoch hat das IOC die nationalen Olympischen Komitees der betroffenen Athleten informiert.

In Peking wurden insgesamt 4770 Dopingtests durchgeführt. Die Proben werden 8 Jahre lang aufbewahrt um nachträglich getestet werden zu können.

Das System der nachträglichen Tests scheint zu funktionieren, offen bleibt ob betroffene Sportler auch weiterhin daran glauben, dass manche Mittel nicht nachgewiesen werden können. Immerhin hatte auch der Tour de France-Dritte des Vorjahres, Bernhard Kohl, geglaubt, dass man CERA nicht nachweisen kann. Bei einer nachträglichen Kontrolle war es jedoch überführt worden.


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26.04.2009

MTB Olympiasiegerin Sabine Spitz unterstützt neues Kontrollsystem!

Die goldgekrönte Olympiasiegerin 2008 im Mountainbike Sabine Spitz unterstützt laut einem Interview in der Printausgabe von BIKE 5/09 das neue Anti Doping Kontrollsystem.

Obwohl Spitz glaubt das es in ihrem Sport keine Dopingmentalität gibt (BIKE 05/2009 Seite 106) glaubt sie das eventuelle Dopingsünder bei Ihrer Rückkehr zum Sport wenig Freund finden würden.

Zum neuen Kontrollsystem antwortet Spitz wie folgt (siehe BIKE 05/2009 Seite 106):

Die meisten beißen in den sauren Apfel und sehen, dass es ihnen letztlich dient, weil es potenziellen Doping-Sündern einfach schwieriger gemacht wird. Es geht hier um die Glaubwürdigkeit des Sports und da sind rigorose Maßnahmen nötig.

Ein saurer Apfel ist es aber? (Frage der Redaktion)

Das bestreite ich nicht, es ist schon mehr Aufwand. Nur wird nach außen hin immer noch viel falsches kommuniziert. Sobald ich weiß, dass sich an meiner Planung etwas ändert, gehe ich online und kann das ganze dann einfach modifizieren. Das geht auch sehr kurzfristig, im Nofall sogar per SMS. Es ist also nicht so, dass ich mich ein Vierteljahr vorher festlegen muss, wann ich wo sein werde.

Trotzdem sehen es viele Athleten als Schikane. (Frage der Redaktion)

Ja, aber das ist Quatsch. Unternehmer, Angestellte - alle müssen sich mi Mitarbeitern, mit Kollegen abstimmen. Das Kontrollsystem verlangt letztlich nichts anderes, außer dass es natürlich auch in den privaten Bereich hineinreicht. Aber das ist der Preis den wir wegen der vielen gedopten Idioten bezahlen müssen.

Dieser - sehr sportlichen - Einstellung von Sabine Spitz zur Kontrollproblematik können wir uns von DOPINGsucks nur anschließen.

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30.03.2009

Anti-Doping Handbuch erschienen

Die österreichische Anti-Doping-Agentur (NADA) hat heute eine neue Broschüre für Sportler vorgestellt, die dem Zweck dient Dopingfälle durch Unwissenheit zu vermeiden.

Als Zielgruppe gibt die NADA Athleten (und deren Betreuer) an, die für eine Dopingkontrolle infrage kommen.

An der Broschüre haben neben dem Sportminister, Norbert Darabos auch der Geschäftsführer der NADA, Andreas Schwab sowie die beiden Spitzensportler Fabienne Nadarajah und Stefan Kulovits mitgewirkt.

Die gesamte Broschüre findet ihr hier.


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18.03.2009

4 Fussballer mit Steroiden erwischt

Die Französische Anti-Doping-Agentur AFLD hat bei insgesamt 22 Sportlern Spuren von anabolen Steroiden nachweisen können. Die AFLD hat Haarproben analysiert.

Wie die bild.de berichtet, wurden bisher die Namen der betroffenen Sportler nicht genannt - bekannte wurde jedoch dass auch 4 Fussballer unter den erwischten Sportlern sind.

Insgesamt wurden 138 Proben untersucht. Dabei wurde 18 mal das Hormon DHEA, dreimal Testosteron und einmal sowohl DHEA als auch Testosteron nachgewiesen.

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12.03.2009

Positive Dopingproben vernichtet!

Wie die FAZ berichtet, ist der nordische Skisport nur knapp an einem neuerlichen Dopingskandal vorbeigeschrammt. Von einem namentlich nicht genannten Labor wurden fünf Urinproben, von Sportlern mit verdächtigen Blut- und Urinwerten, vernichtet. Dabei handelte es sich um B-Proben von Langläufern.

In den A-Proben hatten sich jeweils Anzeichen für Doping gefunden - die nun nicht mehr bestätigt werden können. Das Labor hat auf jeden Fall keine direkten Konsequenzen zu befürchten, da die Proben in einer regelmässigen Säuberungsaktion entsorgt wurden.

Diesmal scheint der Anti-Doping-Kampf Opfer besonderer Gründlichkeit geworden zu sein.

Hier gehts zum Originalartikel.



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01.03.2009

New York Times: Doping-Anklage zu erwarten

Wie die New York Times berichtet, soll es bei zuletzt durchgeführten Proben im Rahmen des Testprogrammes zum Bio-Pass von Athleten, "drei bis sechs auffällige Blutwerte" gegeben haben. Dies "könnten auf Doping zurückzuführen sein".

Die Times beruft sich dabei auf Aussagen des Präsidenten des Weltfahrrad-Verbandes (UCI). Die UCI leistet sich seit Anfang 2008, als erster Sportverband weltweit, ein so aufwendiges Mittel um den Anti-Doping-Kampf weiter voranzutreiben. Von jedem lizenzierten Profi stehen nun bereits bis zu 10 Blutproben zu Verfügung. Abweichungen von diesen Proben könnten auf Doping-Missbrauch hinweisen.

In den "nächsten Tagen und Wochen" sollten alle Ergebnisse zu den Tests vorliegen.


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25.02.2009

WADA hält am Meldesystem fest

In einem Interview hat der Chef der Welt-Anti-Doping-Agency, John Fahey, nochmals betont, dass die WADA an der seit 1. Jänner verschärften Meldepflicht für Sportler festhalten wird. Seiner Meinung nach, stehe man hier noch ganz am Anfang und das System müsse sich erst einspielen.

Die Meldepflicht wurde ja von Sportler wie dem Tennisspieler Rafael Nadal heftigst kritisiert. Immerhin erfordert sie, dass jeder Sportler im Testpool, 1 Stunde pro Tag für Tests zur Verfügung steht. Dafür ist es erforderlich, dass der Sportler seinen genauen Aufenthalt zu dieser Stunde im Voraus bekannt gibt. Die Kritiker verweisen immer wieder darauf, wie schwer es für vielreisende Athleten ist, dieser Pflicht nachzukommen. Mehrer belgische Sportler haben bereits gegen diese Bestimmung geklagt.

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21.02.2009

Ablauf einer Dopingkontrolle!

Wenn man wenig persönliche Erfahrungen in Testverfahren hat so fällt es einem nicht leicht sich den Ablauf einer Dopingkontrolle vorzustellen. Obwohl alle Verfahren je nach Institution und Situation vom Standard abweichen - so versucht man dennoch das Prozedere so strikt wie möglich zu halten um höchst mögliche Objektivität zu erreichen. 

Eine der übersichtlichsten und verständlichsten Beschreibungen über den grundsätzlichen Kontrollablauf haben wir bei den Kollegen von BOGENUNDPFEILE gefunden (besten Dank dafür): 

Ablauf einer Dopingkontrolle:

Der ausgewählte Sportler muss alle persönlichen Daten in ein spezielles Meldeformular eintragen. Hierbei müssen alle Angaben vollständig und wahrheitsgetreu sein. Fehlt eine Angabe so ist dies (je nach schwere) schon ein Verstoß gegen die Dopingbestimmungen.

Danach muss dem Sportler ein Sortiment von Dopingkontrollpäckchen zur Auswahl gestellt werden. Der Sportler darf selbst eines der Päckchen (Kit) wählen und darf in der Wahl nicht beeinflusst werden. Damit sollen Manipulationsversuche von "Außen", quasi als Sabotage gegen den Athleten verhindert werden. Der Sportler solle ab diesem Zeitpunkt auch tunlichst Niemanden mehr an das Dopingkontrollpäckchen lassen und nur mit den eigenen Fingern berühren.

Nun uriniert der Sportler in das Gefäß aus dem Dopingkontrollpäckchen. Dies muss so geschehen, dass der Unterleib frei ist und der Dopingkontrolleur sicher beobachten kann, dass dies eindeutig der Urin des Sportlers ist (der Fall Katrin Krabbe läßt grüßen, als mithilfe eines Katheters Fremdurin in die Dopingprobe gelangt ist).

Ist der Urin in dem Auffangbehälter füllt nun der Sportler selber die Proben in zwei versiegelte Behälter die vom Athleten auch selber verschlossen werden. Es muss soviel Urin vorliegen (mindestens 75 ml), dass die Behälter jeweils bis zur Markierung gefüllt werden. Anschließend werden die beiden Behälter verschlossen. Es handelt sich hierbei um besondere Flaschen die nur verschlossen und nicht mehr ohne das Siegel zu brechen geöffnet werden können. Dies dient auch der Sicherheit des Sportlers und schützt vor Manipulation. Auf die Flaschen werden die Nummerierungen von dem Dopingkontroll - Formular geklebt. Die Flaschen und die persönlichen Daten des Sportlers werden auf diese Weise anonymisiert.

Nun Kontrolliert der Dopingkontrolleur den Rest der Urinprobe mit einem Teststreifen auf Tauglichkeit. Der Urin muss einen bestimmten PH - Wertebereich besitzen um für einen Dopingtest geeignet zu sein. Es kann sein, dass die Urinprobe zu sauer oder zu basisch ist. Sollte bei diesem Test heraus kommen, dass die Probe nicht für einen Dopingtest geeignet ist, beginnt die komplette Dopingprozdedur ab diesem Zeitpunkt von vorn.

Wenn eine ordnungsgemäße Dopingprobe vorliegt unterschreiben der Sportler und der Dopingkontrolleur die Richtigkeit der Dopingkontrolle auf dem Formular. Sollte der Athlet an dieser Stelle irgend einen Zweifel am korrekten Ablauf der Kontrolle haben, so darf er nicht unterschreiben oder muss seine Bedenken zumindest notieren. Sonst hat der Sportler schlechte Karten falls es ein Problem bei der Dopingkontrolle geben sollte.

Die Dopingproben werden in einem speziellen Behälter verpackt und an das Dopinglabor vom Dopingkontrolleur verschickt.


Quelle: http://www.bogenundpfeile.de/Doping/Doping_Ablauf.htm

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16.02.2009

FIS legt bei WM zu!

Dem Kampf gegen Doping will die FIS noch etwas an Stärke hinzufügen. Bei der diesjährigen Nordischen WM sollen zusätzlich zu den Vorkontrollen (508 Proben) noch weitere Kontrollen während der Wettkämpfe (580 Proben) durchführen.

Südtirolonline berichtet wie folgt: "In Liberec wird die Firma PWC bei allen Langläufern und Nordischen Kombinierern rund 450 Blutkontrollen außerhalb der Wettbewerbe durchführen. Hinzu kommen insgesamt 120 Wettkampf-Kontrollen bei den jeweils vier Bestplatzierten sowie zwei durch Los zu ermittelnden Athleten. Für diese Tests ist die Nationale Anti-Doping-Agentur Tschechiens zuständig. Im Vorfeld der WM wurden in Abstimmung mit der Welt-Anti-Doping-Agentur (WADA) bereits 430 Bluttests sowie 78 Urintests auf EPO durchgeführt.

Dass der großartige "Kampf" gegen Doping nur mit einer Vermehrung der Kontrollen einhergeht, lässt uns allerdings noch mehr für neue Ideen zur Dopingvermeidung plädieren (siehe Beitrag weiter unten)!

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