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13.05.2009

Zusätzliche Tests für Olympioniken

Wie die Financial Times berichtet, wird es vor den nächsten Olympischen Winterspielen (Vancouver, Februar 2010) im deutschen Olympiateam zumindest einen zusätzlichen Dopingtest für jeden teilnehmenden Sportler geben.

Dieser Test soll im Zeitraum zwischen Nominierung und Abreise stattfinden. Außerdem dürfen nur Sportler zu den Spielen anreisen, die sich bereits seit dem 1. Jänner 2009 im Testpool der deutschen NADA befinden.

Diese Maßnahmen sollen wohl verhindern, daß man, wie zuletzt vor wenigen Tagen, noch Monate nach dem Ende von Olympischen Spielen weitere Dopingsünder entlarvt.

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12.05.2009

Deutschland: Doping-Enthüllung für Mittwoch angekündigt

Folgender Bericht wurde vor wenigen Minuten von Eurosport.de veröffentlicht:

"Der deutsche Profi-Radsport steht unmittelbar vor weiteren Doping-Enthüllungen. Nach zweijähriger Arbeit wird die Doping-Untersuchungskommission des Universitätsklinikums Freiburg am Mittwoch (13.00 Uhr) auf einer Pressekonferenz ihre Ergebnisse vorstellen."

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10.05.2009

Österreichisches KTM-Team unter Verdacht

Wie der Kurier berichtet, ist das oberösterreichische KTM-Team ins Visier der Beamten der SOKO Doping geraten. Nicht nur, daß drei Fahrer des Teams verhört worden sind, es soll auch ein Plastik-Sack mit Testogel (Testosteron), einer Ampulle Wachstumshormonen sowie Spritzen gefunden worden sein.

Gegenüber dem Kurier, hat der Obmann des Vereins die polizeilichen Befragungen bestätigt, er gibt allerdings an, von dem Beutel mit Dopingmitteln nichts zu wissen.

Ebenfalls für Aufregung sorgt der Umstand, daß ein Funktionär dieses Vereins gleichzeitig ein Dopingkontrollor ist. Mittlerweile hat dieser Funktionär darum ersucht, aus dem Verein ausscheiden zu können.


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Nachträgliche Kontrollen beim Giro

Früher haben EPO-Dopingsünder schlecht geschlafen, weil sie in der Nacht aufstehen mußten um den Kreislauf in Schwung zu bringen. Immerhin bestand beim Gebrauch von EPO die Gefahr, daß sich das Blut der Sportler so verdickt, daß das Herz praktisch stehenbleibt.

Heute, in Zeiten von CERA, dem EPO-Nachfolger, schlafen die Dopingsünder auch wieder schlecht. Weniger aus Angst vor dem Herztod, als vor den nachträglichen Kontrollen. Nachdem in der Vorwoche bekannt geworden ist, daß sechs Sportler bei den Olympischen Spielen von Peking CERA verwendet haben, gehen die Nachtests nun beim Giro d' Italia los.

Insgesamt 82 Proben, die während der letztjährigen Italienrundfahrt genommen worden sind, wurden an ein französisches Institut übergeben um nochmals untersucht zu werden. Der Nachweis von CERA war im letzten Mai noch nicht möglich, erst nach der Tour de France wurde ein Verfahren eingeführt das CERA nachweisen kann. Bernhard Kohl und Stefan Schumacher sind bereits über diesen neuen Test gestolpert.

Man darf gespannt sein, welche Helden diesmal erwischt werden.

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06.05.2009

Pfannberger wegen positivem Dopingtest suspendiert

Der Österreicher Christian Pfannberger vom Katjuscha-Team wurde wegen eines auffälligen Doping-Tests suspendiert. Laut verschiedenen Presseberichten wurde der Steirer aus dem Aufgebot für den am Samstag beginnenden Giro d`Italia genommen. Zuerst hieß es aus "persönlichen Gründen". Später wurde dann mitgeteilt, daß ein Dopingtest "nicht negativ" sei.

Bisher ist bekannt, daß ein Trainings-Test am 19. März positiv ausgefallen sein soll. Allerdings gibt es bisher keine Bestätigung durch den Österreichischen Radsportverband oder die Nationale Anti-Doping-Agentur.

Pfannberger war bereits wegen Testosteron-Mißbrauchs für zwei Jahre gesperrt gewesen, bevor er sich in den letzten beiden Jahren wieder ins Rampenlicht fahren konnte. Sollte es sich tatsächlich um einen neuerlichen Dopingfall handeln, würde Pfannberger, als Wiederholungstäter, lebenslänglich gesperrt werden.

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03.05.2009

Debatte um Anti-Doping Informationssystem!

Die Debatte über den Wert des Anti-Dopinginformationssystems (siehe hier), also der ständigen zur Verfügunghaltung der Athleten für etwaige Kontrollorgane (auch und vor allem in der Trainingszeit), scheint immer mehr Material zu bekommen. 


Eine schöne Zusammenfassung des Themas findet man bei CRIMINOLOGIA.de (siehe hier) und ebenso den Hinweis auf die noch nicht abgesicherte Rechtsgültigkeit der Vorgehensweise:


"Eine EU-Arbeitsgruppe (”Artikel 29″) gab kürzlich bekannt, dass die neuen Maßnahmen der Welt-Doping Agentur gegen geltendes EU-Recht verstoßen und fordert daher Nachbesserungen." (Quelle: Criminologia.de)


Das DOPINGsucks Team freut sich schon auf die Meinung unserer Leser zur herrschenden Debatte!

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30.04.2009

Giro d` Italia: Verschärfte Kontrollen angekündigt

Wie orf.at gerade berichtet hat, wird es bei der am 9. Mai beginnenden Italien-Radrundfahrt verstärkte Dopingkontrollen geben. Laut Renndirektor Angelo Zomegnan sei dies eine direkte Folge auf den Dopingfall von Davide Rebellin.

Gegenüber der Gazzeta dello Sport sagte er aus: "Es wird mehr konventionelle und gezielte Tests geben". Auch soll es erstmals Tests auf Doping mit CERA geben.

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28.04.2009

Olympia Peking: nachträglich 6 positive Proben gefunden

Wie diverse Medien heute berichtet haben, hat das Internationale Olympische Komitee (IOC) bekanntgegeben, dass es sechs weiter Dopingfälle bei den Olympischen Spielen von Peking gegeben hat. Insgesamt wurden vom IOC 948 Proben nachträglich auf das EPO-Derivat CERA untersucht, da es zum Zeitpunkt der Olympischen Spiele noch nicht nachgewiesen werden konnte.

Bei sieben Proben und sechs Sportlern wurden die Dopingfander fündig. Um welche Sportler es sich dabei handelt wurde nicht bekanntgegeben, jedoch hat das IOC die nationalen Olympischen Komitees der betroffenen Athleten informiert.

In Peking wurden insgesamt 4770 Dopingtests durchgeführt. Die Proben werden 8 Jahre lang aufbewahrt um nachträglich getestet werden zu können.

Das System der nachträglichen Tests scheint zu funktionieren, offen bleibt ob betroffene Sportler auch weiterhin daran glauben, dass manche Mittel nicht nachgewiesen werden können. Immerhin hatte auch der Tour de France-Dritte des Vorjahres, Bernhard Kohl, geglaubt, dass man CERA nicht nachweisen kann. Bei einer nachträglichen Kontrolle war es jedoch überführt worden.


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22.04.2009

Ruhige Nächte für Doper in Spanien!

Die Dunkelziffer dopender Sportler könnte demnächst stark steigen - zumindest in Spanien, da ja dort die Nacht zum (kontrollfreien) Tag wird. Wie die Süddeutsche (und andere Medien) berichtet verbietet Spanien (wer ist das eigentlich genau?) Dopingkontrollen in den Nachtstunden von 23 Uhr bis 8 Uhr früh.

Die exakten Gründe für diese Maßnahme sind noch nicht bekannt, werden sich aber sicher irgendwo im Bereich Nachtruhe, Privatsphäre und Bürgerrechte bewegen.

Obwohl ein Nachweis über Doping nicht unbedingt "inflagranti" erfolgen muss - und somit das Kontrollverbot keinesfalls ein Freibrief fürs Dopen ist - stetzt diese Maßnahme ein deutliches Zeichen: Die Autorität der WADA kann man leicht umgehen!

Sind nun die Fussballer schon mit Sonderregelungen bedacht, ändert jetzt auch gleich ganz Spanien die Regeln der WADA!

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