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27.05.2009

Rabobank, der Giro d'Italia und Humanplasma

Folgenden Artikel haben wir auf Kurier.at gefunden:

Die mutmaßliche Doping-Affäre rund
um die Wiener Plasmapheresestation "Humanplasma" zieht immer weitere
Kreise. Nun hat sie auch den Giro d'Italia erreicht.

Mit Rabobank ist das Team des derzeitigen Giro-Führenden Denis
Mentschow ins Visier der "SoKo Doping" geraten. Rabobank versichert,
kein Fahrer sei in die Doping-Causa verwickelt.

"Das Bundeskriminalamt ist an uns herangetreten", bestätigte Rabobank-Sprecher Luuc Eisenga am Mittwoch.

Die Frage, ob ehemalige oder aktuelle Rabobank-Fahrer bereits von der
Polizei vernommen und über mögliche Kontakte zu "Humaplasma" befragt
wurden, ließ Eisenga unbeantwortet. Umso nachdrücklicher betonte er:
"Uns liegen keine Informationen vor, dass jemand aus unserer Firma mit
dieser Firma zu tun gehabt hätte."

Rasmussen von Kohl belastet

In einer anonymen Anzeige waren bereits Anfang 2008 die Namen von
Mentschow sowie der früheren Rabobank-Fahrer Michael Rasmussen, Michael
Boogerd, Joost Posthuma und Pieter Weening genannt worden.

Diese Radprofis haben jedoch damals bestritten, bei Humanplasma
Blutdoping betrieben zu haben. Rasmussen soll laut Bernhard Kohl neben
ihm selbst einer der drei Sportler gewesen sein, der den Kauf einer
Blutzentrifuge finanziert hat.

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26.05.2009

Totschnig und die Blutbeutel

Laut einem Bericht auf Kurier.at hat der ehemalige Radprofi im Sommer 2005 einen Blutbeutel von der Wiener Blutbank Humanplasma zur Tour de France geliefert bekommen.

"... der ehemalige Radprofi Georg Totschnig im
Sommer 2005 einen Blutbeutel aus seinem Humanplasma-Fundus via
12-Volt-Kühlaggregat in einem Auto zur Tour de France liefern ließ.
Totschnig bestreitet gegenüber dem KURIER alle Vorwürfe und behauptet:
"Alles Spekulationen." Und: "Ich weiß nicht, woher ihr eure Hinweise
habt."

Den sehr interessanten Artikel findet ihr hier.

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Valverde zieht vor Gericht

Laut einem Bericht auf cyclingnews.com hat der Spanier Alejandro Valverde das Italienische Olympische Kommitee (CONI) sowie die Welt-Anti-Doping-Agentur (WADA) geklagt. Zuvor war Valverde vom CONI für zwei Jahre für Rennen in Italien gesperrt worden, ihm wird vorgeworfen Blutdoping angewendet zu haben.

Hintergrund dazu ist, dass Valverde durch diese Sperre keine Rennen auf italienischem Boden bestreiten darf, was ihn auch von einem Start bei der Tour de France abhalten würde, den die verläuft heuer auch durch Italien.

Dem CONI war von den spanischen Behörden untersagt worden, Beweise aus der Operacio Puerto zu verwenden. Das CONI hat sich jedoch nicht daran gehalten.

Außerdem gab Valverde an, auch den Chefankläger des CONI, Ettore Torri, und den Präsidenten des Dänischen Radsportverbandes, Jesper Worre, verklagen zu wollen. Beiden wirft er Rufschädigung vor. Worre hatte zuvor gemeint, dass Valverde bei der Dänemark-Rundfahrt nicht willkommen sein.

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Bernhard Kohl erzählt vom Dopen

Auf orf.at findet sich ein Bericht in dem Bernhard Kohl erklärt wie das Doping in seinem Fall abgelaufen ist:

Bernhard Kohl hat am Montagabend in der ARD-Sendung "beckmann" nochmals ausführlich dargelegt, wie er während der Tour de France 2008 gedopt hat und wie es bei Humanplasma in Wien ablief. Dabei erhob der Ex-Radstar schwere Vorwürfe gegen die Wiener Firma.

Angesprochen darauf, ob bei seinem letzten Team Gerolsteiner systematisch gedopt worden sei, sagte der Niederösterreicher: "Ich kann definitiv sagen, dass es nicht teamorganisiert war." Ob die Ärzte davon gewusst hätten? "Wenn ein Arzt eins und eins zusammenzählen kann, weiß er, dass diese Leistung nicht ehrlich zustande kommt." Ob jedoch Ärzte involviert gewesen seien, dazu gab der 27-Jährige keinen Kommentar ab.

"Chancengleichheit" des Bernhard Kohl
Nach seiner Rücktrittserklärung vom Montagvormittag erzählte Kohl noch einmal den genauen Ablauf der Geschehens. Während der Tour im Vorjahr, die er als Gesamtdritter und als Gewinner der Bergtrikots beendet hatte, habe er mit Eigenblut und dem damals relativ neuen EPO-Derivat CERA, von dem er Ende 2007 erstmals gehört habe, gedopt.

Er habe sich sicher gefühlt, dass er nicht erwischt werde, aber nicht sicher, was den Vorsprung betrifft. "Chancengleichheit", sagte Kohl, denn: "Ich weiß, wie es ist, wenn man clean ist. Und ich weiß, wie es ist, wenn man dopt. Der Unterschied ist eine drastische Steigerung. Es scheint mir unmöglich, eine absolute Topleistung sauber zu bringen."

"In zwanzig Minuten war es vorbei"
CERA hat Kohl von einem "Sportkollegen" bekommen, dessen Namen er nicht öffentlich nennen wird. Das Eigenblut brachte sein damaliger Manager Stefan Matschiner laut Kohl mit dem Flugzeug nach Frankreich. Zwei Liter hatte Kohl zur Verfügung, dreimal je einen halben Liter führte er dann vor Bergetappen im Hotelzimmer Matschiners seinem Körper zu.

"In einer ruhigen Minute zwischen Massage, Interviews, Essen. Das ging relativ schnell, in zwanzig Minuten war die Sache vorbei." Und die Beine seien wieder lockerer gewesen und man habe sich nicht mehr so müde gefühlt.

Wechsel im "Stundenrhythmus"
In Bezug auf Humanplasma sagte Kohl, dass er als Sommersportler das Zentrum im Winter aufgesucht habe, Wintersportler seien im Sommer gekommen. Seine Termine seien meistens für Sonntag um 8.00 Uhr angesetzt und Treffpunkt ein Fast-Food-Lokal gegenüber gewesen.

Mit drei anderen Sportler sei er dann abgeholt und zu Humanplasma gebracht worden, das Blut sei abgenommen, weiterverarbeitet und eingefroren worden. Nach einer Stunde sei alles vorbei gewesen, und die nächsten Sportler seien drangekommen.

"Da wurde im Stundenrhythmus ausgewechselt. Nicht nur Radfahrer, sondern sämtliche Ausdauersportarten. Nicht nur Österreicher, sondern auch Internationale. Nicht nur Sommer-, sondern auch Wintersportler", so Kohl. Als nach der Turin-Affäre 2006 Humanplasma nicht mehr möglich gewesen sei, habe er die Blutzentifuge angeschafft, sagte Kohl.

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18.05.2009

Auch Verfahren gegen Kohl und Rasmussen möglich

Wie orf.at berichtet, ermittelt die Staatsanwaltschaft Wien in Zusammenhang mit der Blutzentrifuge, die man bei Stefan Matschiner gefunden hat, nun auch gegen Bernhard Kohl und Michael Rasmussen.

Die beiden Radprofis, sowie der Langläufer Christian Hoffmann, werden verdächtigt, gegen Entgelt, die Blut-Zentrifuge anderen Sportlern zur Verfügung gestellt zu haben. Dies wäre nach aktueller Rechtslage strafbar, wenn den Beschuldigten einen aktive Beteiligung an der Weitergabe der Maschine nachgewiesen werden kann.

Bernhard Kohl hat bereits im März gestanden, sich mit 20.000 Euro am Ankauf der Maschine beteiligt zu haben, weitere Sportler sollen mitgezahlt haben.

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01.05.2009

Walter Mayer wieder auf freiem Fuß

Gestern wurde der ehemalige ÖSV-Cheftrainer Walter Mayer aus der Untersuchungshaft entlassen. Gegenüber der APA gab er in einem Interview an, mit Doping nichts zu tun zu haben. Von dem in Österreich vermuteten Dopingnetzwerk will Mayer nur Stefan Matschiner kennen. Matschiner, der ehemalige Manager der Dopingsünder Bernhard Kohl und Lisa Hütthaler, befindet sich weiterhin in Untersuchungshaft.

Walter Mayer erwartet nicht, daß ein Strafverfahren nach dem Anti-Doping-Gesetz gegen seine Person eingeleitet wird. Angesprochen auf Stefan Matschiner meinte er, "Wenn er eine Dopingmaschine gehabt hat, wird er sie wahrscheinlich nicht zum Eismachen verwendet haben."

Mayer war in die beiden Dopingskandale während der Olympischen Winterspiele 2002 und 2006 verwickelt. Während der Spiele von Salt Lake City (2002) wurde das Lager der Österreichischen Langlauf-Mannschaft durchsucht und Blutbeutel sowie weitere Gegenstände, welche für Blutdoping verwendet werden, gefunden. Mayer war zu diesem Zeitpunkt Cheftrainer der Langlauf- und Biathlon-Staffel.

Bei den Spielen von Turin (2006) hat die Anwesenheit des mittlerweile für Olympische Spiele gesperrten Walter Mayer für eine neuerliche Razzia gesorgt, in deren Verlauf Mayer geflohen ist und im alkoholisierten Zustand eine Straßensperre der Polizei durchbrochen hat.

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19.04.2009

Thomas Dekker in "Matschiner Affäre" verwickelt?

Wie der Standard.at berichtet, soll auch der Niederländer Thomas Decker ein Kunde von Stefan Matschiner gewesen sein. Der Radprofi des Team Silence-Lotto soll in Österreich Blutdoping betrieben haben.

In diesem Zusammenhang fielen auch die Namen des niederländischen Ex-Profis Michael Boogerd und des Dänen Michael Rasmussen, der 2007 als Spitzenreiter von der Tour de France ausgeschlossen worden war und seither ohne Rennstall ist. Rasmussen hatte damals sein gelbes Trikot verloren, nachdem bekannt worden war, dass er dreimal einen falschen Aufenthaltsort angegeben hatte. Dies mit dem Zweck nicht zu Trainingskontrollen zur Verfügung zu stehen.

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31 Blutwäschen und mehr ...

Wie der Kurier berichtet hat, konnten dank der in Budapest gefundenen Blutzentrifuge, erste Ermittlungsergebnisse rund um den inhaftierten Sportmanager Stefan Matschiner erzielt werden.

Während die Salzburger Nachrichten gemeldet haben, dass insgesamt 31 mal Blut mit dieser Zentrifuge gereinigt wurde, wollte dies der Sprecher des Bundekriminalamtes gegenüber der APA nicht bestätigen. Laut ihm sollen es sogar mehr Blutwäschen gewesen sein.

"Man kann aufgrund des technischen Geräts, aufgrund des Computerbestandteils aber feststellen, wie viele es waren. Das ist wie mit den Waschgängen einer Waschmaschine, oder den Tassen einer Espressomaschine. Was ich Ihnen sagen kann, ist, dass es weit mehr als diese Zahl 31 ist".

"Wir wissen aufgrund der Seriennummer, wie alt sie ist und wann sie verkauft wurde. Sie wurde vor dem August 2008 angekauft". "Wir wissen, so viele Male ist sie verwendet worden. Wie oft legal und wie oft illegal, das ist bei weitem noch nicht festgeschrieben."

Die Untersuchungshaft für den ehemaligen Manager von Bernhard Kohl wurde letzte Woche verlängert.

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16.04.2009

Blutdoping-Nest in Wien

In einem Interview hat Rudy Pevenage (der ehemalige Betreuer von Jan Ullrich) gemeint, dass Wien schon seit Jahren als Mittelpunkt von illegalen Bluttransfusionen im Spitzensport fungiert.

Das Interview wurde von der Neuen Zürcher Zeitung geführt.


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31.03.2009

Teilgeständnis von Matschiner

Kurz vor der Pressekonferenz von Bernhard Kohl hat der Anwalt von Stefan Matschiner sich zu Wort gemeldet. Laut seiner Aussage wurde Matschiner heute mehrere Stunden lang verhört und hat dabei ein Teilgeständnis abgelegt.

Er will bei Bluttranfers für Bernhard Kohl beteiligt gewesen sein, weiterhin bestreitet Matschiner jedoch Dopingmittel an Sportler weitergegeben zu haben.

Wie der Anwalt weiter meint, wurden bei einer Hausdurchsuchung in Matschiners Haus keine Dopingmittel gefunden.

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27.03.2009

Fall Zoubek: Lisa Hütthaler packt aus

In einem Interview mit dem Kurier hat die Triathletin Lisa Hütthaler, sie war im Vorjahr wegen EPO-Konsums gesperrt worden, nun erstmals Hintermänner genannt.

In dem Interview hat sie Stefan Matschiner (unter anderem auch Manager des gedopten Radprofis Bernhard Kohl) schwer belastet. Den Kontakt zu Matschiner soll Dr. Zoubek im St. Anna Kinderspital hergestellt haben. Insgesamt will sie von Matschiner fünf mal EPO gekauft haben und dafür ca. 15.000 Euro bezahlt haben.

Stefan Matschiner soll Hütthaler auch bei Blutmanipulationen geholfen haben. Dafür soll er im Keller seines Hauses in Steyrermühl sogar eine eigene Blutzentrifuge stehen haben. In weiterer Folge hat Matschiner ihr auch Wachstumshormone verabreicht.

Auch über Dr. Zoubek will Hütthaler EPO bezogen haben, welches er ihr direkt in seinem Büro im St. Anna Kinderspittal injiziert hat.

Das gesamte Interview findet ihr hier.


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24.03.2009

Affäre-Humanplasma: keine Anklagen!

Wie die Staatsanwaltschaft heute verlautbarte, wird es in der Humanplasma-Affäre zu keiner Anklage kommen.

Im November 2007 hatte ja der oberste internationale Dopingjäger, Richard W. Pound, nach anonymen Hinweisen, schwere Vorwürfe gegen die Humanplasma erhoben. So soll in diesem Labor Blutdoping in großem Stil durchgeführt worden sein. Vor allem Radsportler und nordische Skisportler sollen dort, jeweils Sonntag vormittags, "behandelt" worden sein.

Anscheinend haben sich diese Vorwürfe nicht bestätigen lassen. Humanplasma hat bis heute alle Vorwürfe als nicht relevant abgetan.

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08.02.2009

Fuentes-Skandal: 8 Anklagen erhoben

Wie eurosport.de berichtet, wurde gegen acht Beteiligte im bisher größten Doping-Skandal der Geschichte Anklage erhoben.

Unter anderem gegen den Dopingarzt Eufemiano Fuentes, den Blutspezialist Jose Luis Merino Batres sowie gegen die ehemaligen Teamchefs Manolo Saiz und Vicente Belda.

Zur Erinnerung: über die "Operacion Puerto" waren unter anderem Jan Ullrich, Ivan Basso sowie "der Schöne" Jörg Jaksche gestolpert. Mittelpunkt der Affäre war ein Lager mit Blutkonserven, die offensichtlich für Blutdoping vorgesehen waren.

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19.01.2009

Fall Fuentes wird wieder aufgenommen


Nun ist es auch offiziell bestätigt worden, der Fall Fuentes wird wieder aufgenommen. Die Justiz hat den Schritt mit dem Verdacht der gesundheitlichen Gefährdung der Allgemeinheit begründet.

Zur Erinnerung: der Spanische Arzt Fuentes hatte im Rahmen der "Operacion Puerto" traurige Berühmtheit erlangt. Bei einer Razzia im Mai 2006 hat die Polizei mehrere hundert Blutproben sowie Listen mit Namen von bedeutenden Sportlern beschlagnahmt. Diese Namen waren zwar verschlüsselt, konnten aber einigen Athleten zugeordnet werden. Unter anderem ist auch Ivan Basso (zu dieser Zeit Titelverteidiger beim Giro d` Italia) über diese Affäre gestolpert. Auch der Name Jan Ullrich wurde immer wieder genannt.

Die Ermittlungen waren im letzten September, auf Anweisung eines Richters, eingestellt worden. Nun werden sie wieder aufgenommen, unter anderem hatten der Welt-Radsport-Verband (UCI) und die Welt-Anti-Doping-Agentur (WADA) eine Wiederaufnahme gefordert.

Quelle: http://www.focus.de/sport/mehrsport/radsport-doping-neue-ermittlungen-im-fall-fuentes-sind-offiziell_aid_363487.html

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16.01.2009

Mehr als 200 Dopingtest in Down Under

Während der diesjährigen Tour Down Under werden über 200 Dopingtests durchgeführt werden. Anscheinend gibt es eine "Aktion scharf" gegen Dopingsünder. Teilweise werden einzelne Fahrer bis zu 3 mal am Tag kontrolliert, jeder Starter jedoch mindestens einmal während der Tour.

Bei den Kontrollen wird vor allem auch nach Blutdoping und dem EPO-Mittel "Cera" gesucht werden. Als besondere Abschreckungsmaßnahme werden die Proben 8 Jahre lang für spätere Untersuchungen aufbewahrt.

Die Tour Down Under startet am Dienstag. Als prominentester Teilnehmer feiert der 7fache Tour de France-Sieger Lance Armstrong sein Comeback.

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10.12.2008

"Humanplasma"-Abschlussbericht liegt vor

Wie der österreichische Rundfunk meldet, liegt der Abschlussbericht in der Causa "Humanplasma" nur vor. Nach einer Ermittlungszeit von fast 11 Monaten wird nun in Kürze bekanntgegeben ob gegen die beiden Hauptverdächtigen Anklage erhoben wird.

Die Firma "Humanplasma" mit Sitz in Wien, hatte, für teils namhafte Kunden (Weltmeister und Olympiasieger), Blutkonserven gelagert und speziell aufbereitet. Im Zuge der Affäre war Österreich als Drehscheibe des internationalen Blut-Dopings genannt worden.

Was den Verdächtigen zum Verhängnis werden könnte, ist, daß sie möglicherweise die Kosten für Blutdoping unter anderem Namen, der Sozialversicherung in Rechnung gestellt haben. Sollte der Schaden über 50.000 Euro liegen drohen im Falle einer Verurteilung Haftstrafen von einem bis zu zehn Jahren.

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