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DOPINGsucks.at: Walter Mayer weist Anschuldigungen zurück

22.04.2009

Walter Mayer weist Anschuldigungen zurück

Folgender Artikel findet sich gerade auf ORF.at

Der wegen des Verdachts der Weitergabe von Dopingmitteln in Untersuchungshaft sitzende ehemalige ÖSV-Erfolgstrainer Walter Mayer hat sich gegenüber dem Magazin "News" (Donnerstag-Ausgabe) erstmals seit seiner Inhaftierung am 25. März öffentlich zu Wort gemeldet. Der 52-Jährige bestreitet die gegen ihn erhobenen Vorwürfe.

"Die Anschuldigungen gegen mich sind eine einzige Lüge. Meiner Meinung nach steckt dahinter eine Organisation", wurde Mayer zitiert.

"Habe nie gedealt"
"Ich habe nie mit Dopingmitteln gedealt und mir damit auch kein regelmäßiges Einkommen verschafft, wie mir vorgeworfen wird. Ich habe auch nie Dopingmittel wie zum Beispiel EPO an Athleten verabreicht", erklärte Mayer.

Er werde von einem wegen bewaffneten Bankraubes inhaftiert gewesenen "Wischiwaschi-Zuhälter" belastet, den er 2005 als Handwerker kennengelernt habe.

Keine Erklärungen
"Warum er mich jetzt so massiv belastet, kann ich mir nicht erklären", meinte Mayer, der von dem besagten Mann, "Produkte zum Abnehmen" und "Potenzmittel" geschenkt bekommen haben will.

"News" berichtet außerdem, dass Mayer im Herbst 2008 mit einem 19-jährigen Steirer unter Anleitung einer Ärztin ein Bewegungstherapieprogramm absolviert habe. Der junge Mann, der unter Muskelschwäche und Hormonmangel leide, soll damals auf ärztliche Anordnung hin die als Dopingmittel verwendeten Substanzen EPO, Testosteron und Wachstumshormon eingenommen haben.

Start beim Linz-Marathon geplant
Skurrilerweise gibt der Lebensgefährte der steirischen Langstreckenläuferin Eva Maria Gradwohl an, momentan fleißig für den Linz-Marathon am 19. Mai zu trainieren.

"Den laufe ich zufleiß, wenn ich dann schon draußen bin. Und sollte es dort zu Problemen kommen, dann werde ich meine Starterlaubnis mit einer einstweiligen Verfügung bei Gericht einklagen", wurde Mayer zitiert, der laut eigenen Angaben jeden Tag 200 bis 300 Runden im Gefängnishof dreht.

Die U-Haft über den ehemaligen Erfolgstrainer der österreichischen Langläufer und Biathleten war am 8. April wegen "Verdunkelungsgefahr und Tatbegehungsgefahr" um vier Wochen verlängert worden.

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